Glossar Qualitätsmanagement

Fachbegriffe B

Wir haben für Sie eine Reihe von Fachbegriffen aus den Bereichen Qualitätsmanagement zusammengestellt.

Wollten Sie immer schon wissen, was es mit Begriffen wie APQP, Audit, Balanced Scorecard, FMEA, GMP oder QFD usw. auf sich hat?

Bei uns finden Sie die Antwort. Sollte Ihnen ein Begriff aus unserer Branche untergekommen sein den Sie nicht in unserem Glossar finden sprechen Sie uns bitte an!

BÄK  Bundesärztekammer.
Balanced Scorecard Die – erstmals Anfang der 90er Jahre von Kaplan und Norton publizierte – Balanced Scorecard unterstützt eine auf bestimmte ökonomische Ergebnisziele ausgerichtete Unternehmensstrategie (Perspektive „Finanzen“) mittels einer Kausalkette strategischer Ziele bezüglich der Kundengewinnung (Perspektive „Kunden“), der erfolgsorientierten Prozessveränderungen (Perspektive „Prozesse“) sowie der dafür erforderlichen Mobilisierung der Mitarbeiter, des gezielten IT-Einsatzes und eines zielführenden Umbaus der Organisation (Perspektive „Lernen und Wachstum“). Die BSC verschafft Organisationen den konzeptionellen Rahmen, ihre strategischen Ziele so in operationale Ziele zu übersetzen, dass diese Treiber für die Motivation und für die Ergebnisziele sind. Eines der mächtigsten strategischen Werkzeuge, was Beispiele auch aus dem Gesundheitswesen belegen.
Befähiger Kriterien im EFQM „Führung, Politik und Strategie, Mitarbeiter, Partnerschaften und Ressourcen, Prozesse“: Im EFQMModell für Excellence die fünf Kriterien und deren Teilkriterien, die sich auf die Mittel und Wege zur Erreichung immer besserer Ergebnisse bezüglich der vier Ergebniskriterien „Kundenbezogene Ergebnisse, Mitarbeiterbezogene Ergebnisse, Gesellschaftsbezogene Ergebnisse und Schlüsselergebnisse“ beziehen. Sie sind also nie für sich allein, sondern immer im Zusammenhang mit den Ergebnissen bzw. Ergebnisverbesserungen zu sehen.
Benchmarking "Lernen von den Besten". Verfahren zum Vergleich mit den Besten der gleichen Branche nach einem festgelegten Vergleichsschema. Verglichen werden können Prozesse, Systeme, Produkte und Dienstleistungen bezüglich der Kriterien Kosten, Qualität, Zeit, Kundenorientierung, Zufriedenheit etc..
Bias (Logikfehler) Systematischer Beurteilungsfehler (Newcomb 1931). Eine ursprünglich bei der Beurteilung von Persönlichkeitsstereotypen festgestellte Gefahr, den Ausprägungsgrad verschiedener Eigenschaften deshalb ähnlich oder gegensätzlich zu beurteilen, weil der Beurteiler vermutet, dass die Messparameter zusammenhängen. Anstelle echter Beobachtung reflektiert das Urteil aus dem Wissen gefolgerte Beziehungen zwischen Parametern.
Bilanz Die Bilanz ist – neben der GuV – ein Teil des Jahresabschlusses. Sie stellt zu einem Stichtag Vermögen und Kapital gegenüber (Bestandsrechnung). Die linke Seite der Bilanz (Aktivseite) dokumentiert das Vermögen in seiner Zusammensetzung (Mittelverwendung). Die rechte Seite (Passivseite) informiert über die Mittelherkunft des Kapitals, wobei zwischen Eigen- und Fremdkapital zu unterscheiden ist. Eine Abschlussprüfung durch einen Wirtschaftsprüfer soll die Ordnungsmäßigkeit des Zahlenwerks belegen.
Biometrie Lehre von der Theorie und Anwendung mathematisch-statistischer Methoden im biologischen Bereich. Sie umfasst die statistischen Aspekte der Planung, Durchführung und Auswertung von Versuchen und Beobachtungsstudien.
Black-Box-Methode Analysetechnik. Betrachtung eines Systems als "schwarzen Kasten" unter Vernachlässigung seiner inneren Struktur und Abläufe. Das Systemverhalten (Funktion) kann dann anhand der Input- und Output- Relationen analysiert werden.
Brainstorming "Creativ-Technik" zur Ideenfindung. Eine hinsichtlich ihrer problemrelevanten Kenntnisse und Erfahrungen heterogene Gruppe von ca. 5 bis 10 Personen sucht gemeinsam unter der Leitung eines Moderators nach Ideen zur Lösung eines vorgegebenen Problems. Sämtliche Ideen werden dokumentiert, zum Abschluss der Brainstormingsitzung systematisiert und von der Gruppe bewertet. Wichtigste Regeln für die Durchführung eines Brainstormings sind: keine Kritik oder Beurteilung der Ideen während der Sitzung, Entwicklung möglichst vieler Ideen (Quantität vor Qualität), wobei außergewöhnliche Ideen und die gedankliche Weiterentwicklung bereits genannter Ideen erwünscht sind, Ideen anderer Teilnehmer dürfen aufgegriffen und weitergedacht werden.
Budget Geplante Aufwendungen (Kosten) und Erträge (Erlöse). – Planbetrag finanzieller Mittel, häufig genug nicht als "Investition" verstanden. Budgets werden regelmäßig im Voraus geplant und sind in vielen Bereichen als vorausgeplante Investitionsbeträge zu verstehen. 
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